Eine Schwelle ist kein Ort, sondern ein Moment.
Sie entsteht dort, wo das Gewohnte innehält.
Der Atem weiß, wann es still genug ist.
Er sammelt nicht, er öffnet.
In diesem Öffnen löst sich das Drängen nach Bedeutung.
Wahrnehmung wird weit, ohne sich zu verlieren.
Der Körper erinnert sich an seine eigene Ordnung.
Nichts muss benannt werden.
Die Schwelle trägt von selbst.
