Eine Achse entsteht nicht durch Richtung, sondern durch Beziehung.
Sie verbindet Innenraum und Welt, ohne sie zu vermischen.
Orte treten nicht hinzu, sie antworten.
Was sich zeigt, geschieht entlang einer Linie, die getragen wird.
Diese Linie verlangt keine Bewegung, nur Aufrichtigkeit.
Sie ordnet Wahrnehmung, ohne sie zu fixieren.
Im Gehen bleibt sie still, im Stillstand bleibt sie wirksam.
Die Achse ist kein Weg.
Sie ist das, was hält.
